
Arzthelferinnen, Physiotherapeuten, Pflegende, Sozialversicherungsfachangestellte und Gesundheitskaufleute können sich hier gemeinsam für Managementaufgaben in der Gesundheitsversorgung oder der Gesundheitsförderung fit machen!
Nicht-medizinische Gesundheitsberufe haben in Deutschland noch wenig Möglichkeiten, sich fachspezifisch wissenschaftlich zu qualifizieren. Der Studiengang Gesundheitsmanagement der Hochschule Fulda will gezielt Beschäftigte in Gesundheitsberufen für Managementaufgaben qualifizieren und baut auf den vorhandenen beruflichen Kompetenzen auf. Eine interdisziplinäre Zusammensetzung der Gruppe der Studierenden ist gewünscht, da eine optimierte Kooperation unterschiedlicher Berufsgruppen bereits während des Studiums erprobt werden soll. Dafür ist es gut, die Sichtweisen anderer kennen und wertschätzen zu lernen.
Pro Studienjahr stehen im Studiengang Gesundheitsmanagement etwa 40 Studienplätze zur Verfügung. Der Studiengang Gesundheitsmanagement wird in enger Zusammenarbeit mit dem Studiengang Pflegemanagement durchgeführt. Einige Module werden gemeinsam absolviert, andere in getrennten Gruppen, aber mit den gleichen Zielen und einige fachspezifisch.
Gesundheitsmanagement ist mehr als nur eine wirtschaftliche Verwaltung von Einrichtungen, mehr als nur die Anwendung von BWL-Kenntnissen im Gesundheitsbereich. Gesundheitsmanagement ist ein systematisches, wissenschaftlich fundiertes Vorgehen in der Konzeption, Umsetzung und Auswertung von Gestaltungsaufgaben in der Gesundheitsversorgung (Health Care Management) einerseits und der Gesundheitsförderung (Health Promotion) andererseits. Für beides ist wichtig, auch eine bevölkerungsbezogene Perspektive entwicklen zu können. Wenn eine patientenzentrierte, partizipative und ressourcenfördernde Versorgung im Vordergrund steht, die zugleich ökonomisch sinnvoll und verantwortbar ist, gibt es zwischen beiden Aufgabenbereichen hohe Überschneidungen in den benötigten Kompetenzen. Erforderlich ist z.B.
International setzt diese Qualifikation häufig auf einen ersten akademischen Abschluss (Bachelor) auf, der mit der Ausübung eines Gesundheitsberufes verbunden ist. Eine Erstqualifikation in einem in Deutschland nicht akademischen Gesundheitsberuf wird deshalb vorausgesetzt.
National qualifizieren ähnlich lautende Studiengänge häufig entweder nur für ökonomische Aufgabenfelder oder nur für Tätigkeiten in der Gesundheitsförderung bzw. Gesundheitskommunikation.