Die Forschung zählt inzwischen neben der Lehre zu den gesetzlichen Aufgaben der Fachhochschulen. Viele Fachhochschulen haben in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen sehr wichtigen Beitrag zu Forschung und Entwicklung leisten können.
Nach wie vor findet die Forschung an Fachhochschulen jedoch unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen statt. So ist beispielsweise das Lehrdeputat im Vergleich zu Universitäten sehr hoch und die Forschung wird praktisch ausschließlich über Drittmittel finanziert.
Am Mittwoch, den 29. Februar 2012, fand im Deutschen Bundestag ein öffentliches Fachgespräch zum Thema „Forschung an Fachhochschulen“ statt.
Als Sachverständiger war auch der Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar, geladen. Er und fünf weitere Sachverständige – u.a. der Vorsitzende des Wissenschaftsrats und die Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft – nahmen zu dem Thema Stellung und beantworteten anschließend die Fragen der Parlamentarier.
Im Mittelpunkt stand die bessere Forschungsförderung der Fachhochschulen. Gefordert wurden allerdings auch bessere Promotionsmöglichkeiten für Forschende an Fachhochschulen.
Der Präsident der Hochschule Fulda sprach für die 5 hessischen Fachhochschulen, aber auch für die 21 Fachhochschulen in der Europäischen Universitätsvereinigung (EUA) und die 6 im Verbund UAS7 organisierten Fachhochschulen. Alle diese Fachhochschulen sind im Bereich der Forschung sehr aktiv und erfolgreich. Die schriftliche Stellungnahme finden Sie hier.
Das öffentliche Fachgespräch wurde über den Hauskanal des Bundestages ausgestrahlt und kann als Video unter folgender Adresse in voller Länge betrachtet werden.


