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Versicherungen

Krankenversicherung

Grundsätzlich muss jede/r, die/der studiert, krankenversichert sein. Es folgt eine Auflistung und kurze Beschreibung der wichtigsten Varianten:

 Familienversicherung

Die Familienversicherung beinhaltet eine kostenlose Mitversicherung bei den Eltern oder dem Ehepartner. Es gelten die folgenden Voraussetzungen:

  • Das 25. Lebensjahr ist noch nicht vollendet (Wehr und Zivildienst verlängern die Altersgrenze)
  • Bei der Mitversicherung beim Ehepartner gibt es keine Altersbegrenzung
  • Der Eigenverdienst darf 400 € nicht übersteigen
  • Eltern oder Ehepartner sind Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung

 Studentische Krankenversicherung/Pflegeversicherung

Treffen die Voraussetzungen für die Familienversicherung nicht zu, besteht die Möglichkeit der gesetzlichen studentischen Krankenversicherung.

  • Beiträge: Der gesetzlich festgelegte Beitragssatz beträgt monatlich 55 € einschließlich Pflegeversicherung
  • Die Versicherung besteht bis zum Studienende, längstens bis zum Ende des 14. Semesters bzw. bis zum Ende des Semesters, in dem das 30. Lebensjahr vollendet wird. Über Verlängerungsmöglichkeiten informieren die Krankenkassen.
  • Jobben: Wenn man mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, entsteht eine Beitragspflicht als Arbeitnehmer/in in der Krankenversicherung. Während der Semesterferien oder Pflichtpraktika ist eine Überschreitung der 20-Stunden-Grenze möglich. Solange eine Familienversicherung besteht, benötigt man jedoch auch dann keine weitere Versicherung.
  • Wenn man BAföG-Empfänger/in ist, bekommt man den Krankenversicherungsbeitrag zurückerstattet, wenn man eine Bescheinigung der Krankenkasse beim BAföG-Amt abgibt. Ähnliches gilt für Stipendiaten, nur ist der Antrag auf Übernahme dann bei der Stiftung zu stellen.

 Private Krankenversicherung

Wer vor der Entscheidung „privat oder gesetzlich“ steht, sollte die Höhe der Beiträge und der Leistungen sorgfältig vergleichen und auch berücksichtigen, dass eine einmal getroffene Wahl für die Dauer des Studiums getroffen ist. Das gilt auch für ein Weiterstudium nach dem ersten Studienabschluss. Durch Änderungen der Lebenssituation kann es zu erheblichen Beitragserhöhungen kommen, die der/die Versicherte in Kauf nehmen muss, weil der Wechsel in eine gesetzliche Versicherung nicht möglich ist.

Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung

Studierende sind im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Versicherungsschutz besteht für Unfälle, die man in ursächlichem Zusammenhang mit dem Besuch der Hochschule erleidet. Dazu zählen z.B. Unfälle bei Lehrveranstaltungen, Praktika, im Hochschulsport, aber auch auf dem Weg von und zur Hochschule. Man muß den Unfall unbedingt beim Studentenwerk melden, um Leistungen aus der Unfallkasse zu erhalten. Diese umfassen Heilbehandlung, Verletztengeld, Verletztenrente, Übergangsgeld, Sterbegeld und Rente an Hinterbliebene.

Private Unfallversicherung
Über die gesetzliche Unfallversicherung hinaus hat das Studentenwerk eine private Unfallversicherung für die Studierenden abgeschlossen. Versichert sind Unfälle während der Freizeit. Die private Unfallversicherung erbringt Leistungen im Todesfall sowie bei Invalidität und übernimmt Heil- und Bergungskosten. Ein Unfall muss unverzüglich über das Studentenwerk Gießen der Versicherung angezeigt werden. Ein Merkblatt zu dieser privaten Unfallversicherung sowie Schadensformulare sind beim Studentenwerk erhältlich.
Studentenwerk
Daimler-Benz-Str. 5 a
Tel.: 0661/69031
Sprechstunden: Mo – Do 9.00 - 15.00 Uhr
Fr 9.00 - 14.30 Uhr

Haftpflichtversicherung
Das Studentenwerk hat für die Studierenden eine Haftpflichtversicherung für Schäden, die sich aus der Teilnahme am Studium ergeben, abgeschlossen. Für nähere Infos und Schadensmeldungen wendet man sich an das Studentenwerk.
Studentenwerk
Daimler-Benz-Str. 5 a
Tel.: 0661/69031
Mo – Do 9.00 - 15.00 Uhr, Fr 9.00 - 14.30 Uhr

Befreiung von Zuzahlungen bei Medikamenten, Heil- und Hilfsmitteln
Versicherte mit geringem Einkommen sowie BAföG-Empfänger sind nach der Härtefallklausel des Gesundheitsreformgesetzes von 1. Januar 1999 von den Zuzahlungen befreit. Dazu stellt man einen Antrag bei der Krankenkasse und erhält dann eine Bescheinigung, die man beim Arzt oder in der Apotheke vorlegt.