Vom 13. bis 14. Januar 2013 fuhr der Kurs „Nachhaltige Entwicklung“ des Studiengangs BASIB auf eine Exkursion nach Berlin. Gefahren wurde, nach Diskussion über die nachhaltigere Alternative, mit der Bahn. Erster Anlaufpunkt war das Unabhängige Institut für Umweltfragen e.V.. Das Institut hat seinen Sitz im Haus der Demokratie, einem Gebäude, in dem zahlreiche Organisationen zu verschiedenen Themen arbeiten. Neben der Forschung legen die MitarbeiterInnen einen großen Schwerpunkt auf Bildungsarbeit. Der Vorstandsvorsitzende Michael Zschiesche informierte uns über die Arbeit des Instituts und stellte sich danach unseren Fragen.
Am Abend stand eine Sternenfahrt auf dem Programm. Die Sternenlichterfahrt entpuppte sich als Sightseeingtour bei Nacht mit interessanten Geheimtipps- mal etwas anderes. Zu den vielen Sehenswürdigkeiten ergänzte Peter, unser pfiffiger Tourguide, viele interessante Fakten und Preise des Berliner Wohnungsmarktes. Die coole Conny, unsere Busfahrerin, fuhr uns sicher durch die Stadt.
Versüßt wurde die gesamte Exkursion durch stetigen Schneefall, der von Conny und Peter - keine Mühen scheuend – für uns organisiert wurde. Ganz Berlin war von einer zauberhaften, weißen Puderschicht bedeckt. Der nette Nebeneffekt: eingefrorene Nasen, Zehen und Hände.
Am zweiten Tag unserer Exkursion setzten wir uns mit der Gestaltung von urbanen Lebensräumen auseinander. In Form einer Tour, geführt vom Institut für Kreative Nachhaltigkeit, konnten wir uns Einblicke in die einzigartigen Gestaltungsräume neuer Communities im Namen der kreativen Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Nachhaltigkeit im Sinne von Creative Sustainability sieht unter anderem die Schaffung und Erhaltung von sozialen Räumen in den sich stetig gentrifizierenden Stadtbezirken Berlins vor. Zu den Besichtigungsstopps zählten dadurch unter anderem eine ökologische Markthalle, zahlreiche Gärten im Rahmen des Urban Gardening, ein Kinderbauernhof im Zentrum Kreuzbergs sowie das einst besetzte Haus Bethanien. Der Kinderbauernhof beherbergte mehrere Tiere. Unter anderem den Esel Piefke, der leider fies von den Pferden, die mit ihm auf der Koppel verweilten, gemobbt wurde. Dies hat für Heiterkeit und Ablenkung gesorgt. Gegen Mittag besuchten wir eine Sitzung der Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität im Deutschen Bundestag. Für viele von uns war es die erste Debatte, die man live besichtigen konnte. Es war sehr interessant, die „Struktur“ und den Ablauf einer solchen Sitzung zu beobachten. Gleichzeitig kamen Fragen auf, die danach in einem persönlichen Gespräch mit dem Kommissionsmitglied MdB Thomas Gambke diskutiert werden konnten. Dazu erhielten wir einen genaueren Einblick in die Arbeit der Kommission. Zwar zeigt der Besuch dieser Sitzung nur einen Bruchteil der politischen Bemühungen, dennoch erhielten wir einen Überblick.
Die Nacht verbrachten wir im „Wombats Hostel“ in Berlin Mitte, eine trendy Anlaufstelle für hippe Backpacker aus aller Welt. Für unseren interkulturell ausgelegten Studiengang war dies eine gute Gelegenheit, sich im praktischen Umgang mit Menschen aus anderen Ländern zu üben. Aus diesem Grund ließen wir den Abend in der Wombar, der hosteleigenen Skybar mit atemberaubendem Blick über Berlin bei Bier für nur einen Euro während der Happy Hour ausklingen.
Nach erfolgreicher Diskussion trieb es uns in die warmen Hallen des Berliner Bahnhofs, wo wir uns für die lange Fahrt nach Fulda mit Brötchen und kulinarischen Snacks aus aller Welt versorgten. Dann stiegen wir alle glücklich, zufrieden und vor allem müde von den neuen Eindrücken in den Zug, bei uns immer wieder die zigarettengeplagte Stimme des Zugschaffners aus unseren Träumen in die Wirklichkeit zurückholte.
Vom 10. bis 13. Dezember 2012 fuhren die Erstsemester des Studiengangs ICEUS auf eine Exkursion nach Bad Liebenzell und Straßburg. Ziel war, die Kenntnisse über europäische Institutionen und Entscheidungsverfahren zu vertiefen. Bei einem Zwischenstopp auf der Anfahrt in Heidelberg zeigte die ICEUS-Absolventin Janina Henning die Reize ihrer neuen Wohnorts. Die ersten beiden Arbeitstage fanden im Internationalen Forum Burg Liebenzell statt. Die Seminarleiterinnen Gertrud Gandenberger und Anna Sitnikova führten durch ein pädagogisch und inhaltlich anspruchsvolles Programm. Der Schwerpunkt war, in einem Planspiel die EU-Gesetzgebung zu simulieren am Beispiel der EU-Richtlinie über die Rückkehr abgelehnter Asylbewerber. Wer hier Mitglied der Kommission, des Rates oder des Europaparlaments war hatte nicht nur viel Spaß, sondern behält Erinnerungen für das ganze Leben. Die spielerischen Eindrücke wurden um Realitätserfahrungen ergänzt bei einem Besuch europäischer Institutionen in Straßburg. Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wurde ein Fall von zwei Kriegsverbrechern verhandelt, die sich gegen ihr Urteil in Bosnien Herzegowina wandten. Im Europäischen Parlament konnten wir die Debatte über die Lage der Menschenrechte in Russland verfolgen. Die Abgeordnete Heide Rühle berichtete aus ihrer Arbeit, unter anderem, dass sich das Ansehen der Deutschen in den letzten Monaten verschlechtert hat wegen der deutschen Rolle in der Staatsschuldenkrise. Aber auch zum wenig besetzten Plenum oder zum Dresscode von Mitarbeiterinnen gab es erstaunte Gespräche. Zu wenig Zeit blieb, die weihnachtlich geschmückte City von Straßburg zu erkunden. Nach auswertenden Runden ging es am Donnerstag Abend zurück nach Fulda; müde, aber voll neuer Einblick ins europäische Geschehen.
Studierende des Studiengangs BASIB besuchen vom 18.06. - 19.06.12 unter anderem die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland und die Vertretung des Landes Hessen bei der EU in Brüssel.
Das Programm finden Sie hier
04. Juni 2012 – 05. Juni 2012
Der Anstich eines Hochofens ist der wohl sinnlichste Eindruck, den man in unseren Tagen von klassischer Industriearbeit gewinnen kann. Erst auf der Grundlage solch sinnlicher Erfahrung kann man wirklich verstehen, welche Bedeutung der Arbeitsschutz in der industriellen Arbeitswelt hatte und hat und welche Güte des deutsche Arbeitsschutzsystem aufweist.
Im Rahmen der Veranstaltungen Arbeitsschutz im Studiengang Gesundheitsmanagement (PG) werden die Studierenden die Hüttenwerke Krupp-Mannesmann in Duisburg besuchen und mit Vertretern des betriebsärztlichen Dienstes über aktuelle Fragen des Arbeitsschutzes diskutieren. Am zweiten Tag der Exkursion findet eine themenzentrierte Führung durch die Deutsche Arbeitsschutz Ausstellung DASA in Dortmund statt.
Leitung: Prof. Dr. Heinrich Bollinger
24. bis 26. Mai 2012
Exkursion nach Brüssel unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Schrader mit Studierenden des Master-Studiengangs International Food Business and Consumer Studies MSc.
11. Mai 2012
Die Teilnehmer/innen der Veranstaltung "Prisons and Punishment" besuchen die JVA Hünfeld.
"Prisons and Punishment" ist eine Veranstaltung im Studiengang BASIB, Modul 11/16. Sie wird von der Gastprofessorin Prof. Dr. Mechthild Nagel geleitet.
Vom 04.07. bis zum 11.07.11 fand eine Exkursion der Studierenden des Studiengangs BASIB im 4. Semester nach Tunesien statt. Im Anschluss an die Exkursion fertigten die Studierenden ein Journal an.
Die Exkursion wurde geleitet von Dr. Gisela Baumgratz-Gangl.
Eine detaillierte und bebilderte Beschreibung der Exkursion finden Sie im Exkursionsjournal
Dezember 2010:
Die ICEUS Juniors des Jahres 2010 gingen im Dezember auf ihre erste Exkursion, Destination Bad Liebenzell und Straßburg. Die Exkursion wurde von Prof. Dr. Christian Schrader geleitet.
Mehr dazu im ausführlichen Reisebericht.




17.-18. Mai 2010
Der Anstich eines Hochofens ist der wohl sinnlichste Eindruck, den man in unseren Tagen von klassischer Industriearbeit gewinnen kann. Erst auf der Grundlage solch sinnlicher Erfahrung kann man wirklich verstehen, welche Bedeutung der Arbeitsschutz in der industriellen Arbeitswelt hatte und hat und welche Güte des deutsche Arbeitsschutzsystem aufweist.
Im Rahmen der Veranstaltungen Arbeitsschutz im Studiengang Gesundheitsmanagement (PG) werden die Studierenden die Hüttenwerke Krupp-Mannesmann in Duisburg besuchen und mit Vertretern des betriebsärztlichen Dienstes über aktuelle Fragen des Arbeitsschutzes diskutieren. Am zweiten Tag der Exkursion findet eine themenzentrierte Führung durch die Deutsche Arbeitsschutz Ausstellung DASA in Dortmund statt.
Leitung: Prof. Dr. Heinrich Bollinger
17.-20. Mai 2010
Für Studierende des Studiengangs BASIB
Leitung: Prof. Dr. Stamatia Devetzi
Die Exkursion wird kofinanziert aus Mitteln zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre QSL des Landes Hessen.
07.-10. Juni 2010
Für Studierende des Studiengangs ICEUS, 2. Semester
Leitung: Prof. Dr. Hans-Wolfgang Platzer
Die Exkursion wird kofinanziert aus Mitteln zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre QSL des Landes Hessen.
15.-17. Juni 2010
Im Modul Arbeit befassen sich die Studierenden des Studiengangs Sozialrecht mit rechtlichen und soziologischen Aspekten von Arbeit. Die Exkursion dient dazu, ihnen einen lebendigen Eindruck sehr unterschiedlicher Arbeitssituationen zu verschaffen. Besichtigt wird zunächst das Werk der BMW AG in Regensburg mit seiner hochmodernen Produktion. Am zweiten Tag haben die Studierenden dann Gelegenheit, die klassische landwirtschaftliche Produktion kennen zu lernen: Sie werden einige Stunden lang Spargel stechen und Beeren lesen und dabei lernen, wie sich Zumutbarkeitsregelungen anfühlen.
Leitung: Prof. Dr. Heinrich Bollinger
03.-11. Juli 2010
Die Exkursion liefert Einblicke in den Unternehmensalltag deutscher Unternehmen in Tunesien, speziell mit Blick auf kulturelle Besonderheiten in Management und Personalwirtschaft. Besucht werden der Automobilzulieferer LEONI, das größte Unternehmen in Tunesien mit über 11.000 Mitarbeitern an vier Standorten, und das Textilunternehmen Van Laack in Bizerte, beide seit über 30 Jahren im Land. Vorbereitend fand im Wintersemester 2009/2010 ein Seminar mit dem Generaldirektor von LEONI Tunesien, Herrn Rouis, an der Hochschule Fulda statt. Die Studierenden werden außerdem die Université de Sousse besuchen, sich über wirtschaftsbezogene Förderprogramme der EU informieren und an einem Kulturprogramm teilnehmen.
Das Journal der Exkursion ist einsehbar unter: Journal SoSe 2010
Für Studierende des Studiengangs BASIB, 6. Semester
Leitung: Dr. Gisela Baumgratz-Gangl
Die Exkursion wird kofinanziert aus Mitteln zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre QSL des Landes Hessen.
Exkursion nach Bad Liebenzell/Straßburg: Zwischen Wintermärchen und Klima-Alptraum
Leitung: Prof. Dr. Christian Schrader
Die ICEUS-Juniors des Jahres 2009 gingen im Dezember auf ihre erst Exkursion, Destination Bad Liebenzell und Straßburg.
Doch zunächst zur Anreise, denn wenn junge Menschen aus 19 verschiedenen Nationen auf Reisen gehen, wird natürlich so viel Sightseeing wie möglich angeboten. Deshalb: Stopp in Heidelberg. „Der Name Heidelberg steht (…) für das weltberühmte Schloss, Deutschlands älteste Universität und geschichtsträchtige Altstadtgassen (…)“. So beschrieben auf der Homepage der Stadt Heidelberg; zumindest das Schloss konnten sich einige in den knapp 2 Stunden Aufenthalt ansehen.
Nach weiteren 2 Stunden brachte uns Eugen, unser geselliger Busfahrer, heil und sicher auf die hoch gelegene Burg Bad Liebenzell im Schwarzwald. Hier erwartete uns die Kulisse für ein romantisches Wintermärchen: alte Gemäuer und Ritterrüstungen, ein malerischer Blick hinab ins Tal, von dem aus uns unzählige Weihnachtslichter entgegenleuchteten. Spätestens als am zweiten Tag die dicken Schneeflocken rieselten und die ganze Landschaft in Weiß tauchten, war die Wintermärchenkulisse perfekt.
Aber natürlich waren wir nicht in den Schwarzwald gefahren, um uns ausschließlich romantischen Träumereinen hinzugeben. Klimawandel und Klimapolitik stand auf der Agenda, ein hochaktuelles Thema, insbesondere da zeitgleich die große und hoffnungsträchtige Klimakonfrenz in Kopenhagen stattfand.
Die Annäherung an die Klima-Problematik erfolgte spielerisch-kreativ. In Gruppen erwürfelten wir uns komplett neue Identitäten: Geschlecht, Land, Beruf. Die anschließende Recherche mündete in einer freien Präsentation über die klimatischen Veränderungen, mit denen man im jeweiligen Land mit jeweiligem Geschlecht und in entsprechender sozialer Schicht zu kämpfen hatte. Welche Veränderungen und Probleme wird es geben? Was tut die Politik?
Am zweiten Tag sollten wir am eigenen Leib erproben, wie es sich anfühlt, Teil der komplizierten Institution namens EU zu sein. Zu diesem Zwecke führten zwei Studentinnen aus Tübingen ein Planspiel mit uns durch. Als Mitglieder des Rats der europäischen Union beziehungsweise des Europäischen Parlaments mussten wir den Vorschlag der Kommission, eine Emissionsobergrenze von 120g/km CO2 bei Neuwagen bis zum Jahr 2012 einzuführen, durch die Entscheidungsgremien bringen. Nach etlichen Diskussionen sowie Lesungen im Parlament und im Rat war klar, dass wenn Deutschland oder Frankreich sich quer stellen, gar nichts läuft. Das Fazit, das wirklich alle ziehen konnten, war jedoch, dass es wirklich nicht einfach ist, so viele verschiedene Interessen – also die von Staaten, Parteien, Lobbyisten und natürlich EU-Bürgern – zu vereinbaren. Hierfür bedarf jede Menge Geduld, Nerven und Argumente.
Doppeltes Highlight unserer Exkursion war mit Sicherheit der Aufenthalt in Straßburg. Denn hier bekamen wir die seltene Gelegenheit bei einer Verhandlung des Europäischen Gerichtshof für Menschrechte (bitte beachten: keine Institution der EU!!!) eine Verhandlung live zu verfolgen. Es ging um den Fall einer Türkin, die mit ihrem verstorbenen Ehemann lediglich religiös getraut worden war. Da diese Art von Eheschließung staatlich nicht anerkannt ist, zahlt ihr der türkische Staat keine Witwenrente.
Nach anschließender Highspeed Stadtbesichtigung, war der zweite Höhepunkt der Besuch im Europäischen Parlament. Zwar waren die Abstimmungen für diesen Tag schon beendet, dafür konnten wir jedoch den Erklärungen des Rates und der Kommission zu den Themen „Belarus“ und „Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo“ von der Besuchertribüne aus beiwohnen.
Für diese Erlebnisse hatte sich das Aufstehen um halb fünf Uhr Morgens wirklich ausgezahlt.
Vielen Dank, Herr Schrader, für den juristischen Beistand und die Organisation dieser wirklich schönen und interessanten Exkursion!
Annemarie Munimus
Im Rahmen der Anbahnung einer Kooperation der Hochschule Fulda und der Université de Sousse, Tunesien, unternehmen 29 Studierende des Studiengangs „Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen“ (BASIB) unter Leitung von Dr. Gisela Baumgratz-Gangl eine Exkursion nach Tunesien.
Das mit intensiver Unterstützung des Präsidenten der Université Sousse, Prof. Dr. Helal, gestaltete Programm umfasst Besuche des Büros der Europäischen Union in Tunis und mehrerer Unternehmen sowie Gespräche mit Vertretern des Institut de Tourism, eines abgeschlossenen GTZ-Projektes zur Berufsbildung und der Universität von Sousse. Das Kulturprogramm umfasst u.a. geführte Besuche der Altstädte von Sousse und Tunis.
Die einzelnen Besuche und Gespräche werden von den Studierenden systematisch vorbereitet, die Ergebnisse werden dokumentiert. Im Vorfeld der Exkursion hatte Prof. Dr. Moustapha Belharet (Universitäten Tunis und Sousse) an der Hochschule Fulda einen Gastvortag zum Thema „Tunesien: Wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Kontext der Globalisierung" gehalten.
Im Anschluss an die Exkursion verfassten die Studierenden ein ausführliches bebildertes Tagebuch (PDF-Datei) in deutscher Sprache und ein Journal (PDF-Datei) in französischer Sprache.
Vom 26.01.2009 bis zum 29.01.2009 unternahmen insgesamt 29 Studierende des ersten und dritten Semesters des Studiengangs BASIB zusammen mit der Studiengangsleiterin Frau Prof. Dr. Hentges und dem Studiengangskoordinator Philipp Weidemann eine Exkursion nach Berlin. Besucht wurden neben dem Bundesrat, dem Bundestag und der indischen Botschaft auch relevante Institutionen und Organisationen, die sich mit der Fragestellung von Migration und Integration in der Bundesrepublik Deutschland auseinander setzten: Beispielsweise die Beauftragte für Migration und Integration des Stadtteils Friedrichshain-Kreuzberg , die Bereichsleiterin des Bereiches Migrationspolitik des Bundesvorstandes ver.di oder Vertreter des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg.
Im Rahmen des Moduls 17 „Professional Relations“ unternahmen Studierende des sechsten Semesters zusammen mit dem Studiengangskoordinator Philipp Weidemann vom 22.06.2008 bis zum 28.06.2008 eine Exkursion nach Brüssel und Amsterdam, um sich über Arbeits- und Praktikamöglichkeiten im Bereich europäischer Institutionen (EU-Parlament, EU-Kommission) und verschiedener Nicht-Regierungs-Organisationen (Amnesty International, Antidiskriminierungsbüro etc.) zu informieren. Besucht wurden des Weiteren das Atomium in Brüssel sowie das Anne Frank-Haus und das Tropenmuseum in Amsterdam.
Klicken Sie bitte hier um das Programm herunterzuladen.
Samstag, 17. November 2007 bis Montag, 19. November 2007
Exkursion des Fuldaer Studiengangs ICEUS zum Goetheinstitut nach München:
Lokale Kultur und internationaler Personaltransfer
Bei einem verlängerten Wochenende in der bayrischen Landeshauptstadt erkundeten Fuldaer Studenten aus dem Studiengangs „Intercultural Communication and European Studies“ des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften Geschichte und Moderne Münchens.
Hauptziel der Reise war die Personalabteilung des Goetheinstituts, wo den aus über 15 Ländern stammenden Studenten Einblick gewährt wurde in die Praxis des internationalen Personalmanagements. In der Münchner Zentrale des Instituts werden Weichen gestellt für die Entsendung von hoch qualifiziertem Personal in die 132 Institute in aller Welt. Die Leiterin der Personalabteilung, Frau Walz-Jäger, und ihre Mitarbeiterinnen berichteten über das im Goetheinstitut gepflegte Rotationsprinzip - alle in das Ausland entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln ihren Einsatzort nach etwa fünf Jahren. Weitere Themen waren: die Personalentwicklung, insbesondere die Maßnahmen zur Entwicklung interkultureller Kompetenz, das tarifliche Gefüge des Instituts und die Umsetzung des gender mainstreaming.
Einen zweiten Schwerpunkt der Exkursion bildete das Thema „Faschismus in München“. Eine Gruppe von Studierenden nahm an einer Führung in der Pinakothek der Moderne zum Thema „Die deutsche Kunst und der Nationalsozialismus“ teil, eine andere besuchte das Konzentrationslager Dachau. Die brasilianische Studentin Carolina Ferreira Calvert behält vor allem den Besuch in Dachau im Gedächtnis. „Dieser Besuch war sehr interessant,“ berichtet sie über die erschreckenden Eindrucke während ihres ersten Besuch in einem Konzentrationslager aus dem Dritten Reich. „Ich habe gesehen, dass wirklich passiert ist, was ich vorher nur von Bildern oder aus Filmen kannte. Und es ist alles noch vorhanden: Baracken, Plätze, Krematorium...“.
Bei mehreren touristischen Rundgängen wurde die Stadt vom Viktualienmarkt bis ins „schicke Schwabing“ erkundet, immer wieder mit Hinweisen auf die Orte faschistischer Vergangenheit: den Lichthof der Universität („Weiße Rose“), das Lokal, in dem in den Zwanziger Jahren gleichermaßen Hitler wie Oskar Maria Graf verkehrten, die Feldherrenhalle und die „Drückeberger-Gasse“.
Professionell betreut wurden die Studenten vom Dekan des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften, Professor Dr. Heinrich Bollinger. Als „echter Münchner“ eröffnete er der Gruppe die Chance, seine Heimatstadt in allen Facetten zu erleben – und so stand auch das Münchner Hofbräuhaus auf der Tagesordnung, nicht ohne Hinweis darauf, dass Hitler hier seine erste öffentliche Rede hielt..
Das Programm zum Herunterladen.
Fotos der Exkursion:


