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Buchpatenschaften Nr. 32: 2° Aa 34

Nr. 32: Hs 2° Aa 34

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Libri Veteris Testamenti (Altes Testament)

Pergament, 229 Bll., Frankreich um 800

Die hier vorgestellte Handschrift ist Teil einer vermutlich dreibändigen Bibel, die um 1200 in Frankreich entstanden ist. Wir können sehen, dass sie durchgängig von zwei verschiedenen Händen korrigiert wurde; und wir wissen auch, auf welches Exemplar der Bibel sich einer dieser beiden Korrektoren stützte, nämlich auf ein Exemplar der Pariser Bibel. Später als der Text entstand die Ausstattung der Handschrift. Federgezeichnete Rankeninitialen und deck- bzw. Goldfarbeninitialen entstanden in einem südwestdeutschen Skriptorium.. Auch diese Handschrift gehört zu den sog. Weingartener Handschriften, die 1802 im Zuge der Entscheidung des Erbprinzen Friedrich Wilhelm von Oranien, Fulda als Residenzstadt zu nehmen, in die Landesbibliothek gekommen sind.

Notwendige Maßnahmen:

Ganzleder – Holzdeckelband (ursprünglich Kettenband); die greifenden Teile der Buchschließen fehlen, der Lederrücken ist geschrumpft, Ecken und Kanten sind durchgerieben. Die Holzdeckel sind lose und sämtliche Bünde sind gebrochen, durchgehender Wurmfraß in beiden Holzdeckeln, die Unterkante des Vorderdeckels ist gebrochen. Der Buchblock besteht aus Pergamenthandschriftenblätter. Der Buchblock ist leicht eingestaubt, die Heftung ist brüchig und gelöst. Die Pergamentblätter der ersten Lage haben Fehlstellen und sind verfleckt.

Geschätzte Kosten:   1000,- €