Pflege & Gesundheit
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Studiengang Gesundheitsförderung

Studiengang Gesundheitsförderung

  • Wie kann Gesundheit gefördert werden und wie Krankheiten vorgebeugt? 
  • Woher wissen wir, welche Interventionen wirksam sind und welche nicht? 
  • Warum sind Gesundheitschancen ungleich verteilt? 
  • Wie können Lebensbedingungen so gestaltet werden, dass sie einen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leisten, statt krank zu machen? 
  • Wie geht man vor, wenn man solche Projekte durchführen will? 
  • Warum ist die Veränderung von Gesundheitsverhalten nur dann zu erwarten, wenn auch Lebensbedingungen verändert werden? 

Dies sind Leitfragen des Studienganges Gesundheitsförderung. Er bietet Studieninteressierten mit Hochschulzugangsberechtigung, die sich für Wissenschaft und Gesundheit interessieren und eine Aufgabe übernehmen wollen, die für die Gesellschaft von hohem Nutzen ist, berufliche Entwicklungschancen. 

Besondere Herausforderungen für Akteure in der Gesundheitsförderung bestehen darin,

  • den Bedarf an gesundheitsfördernden Programmen zielgruppenspezifisch zu ermitteln,
  • solche Programme unter der Einhaltung von strengen Qualitätskriterien konzeptionell zu erarbeiten,
  • bestehende Angebote auf ihre Qualität und ihre Wirksamkeit hin zu prüfen, kritisch zu hinterfragen und systematisch voranzutreiben und
  • die Berufsfelder von Gesundheitsförderung und Prävention selbst weiterzuentwickeln. 

   
Der Studiengang qualifiziert Sie insbesondere für Prozesse der Qualitätsentwicklung in Gesundheitsförderung und Prävention. Dafür erwerben Sie ein umfangreiches Repertoire an methodischen und gesundheitswissenschaftlichen Kompetenzen. Eine erfolgreiche Umsetzung gesundheitsfördernder Ansätze setzt sowohl professionelle Standards als auch eine reflexive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Veränderungen voraus. Beides bildet die Grundlage für die Legitimation, gesellschaftliche Akzeptanz und letztlich auch für die Finanzierung von Gesundheitsförderung und Prävention.

Die Anzahl der Beschäftigten im Berufsfeld Gesundheitsförderung wird perspektivisch zunehmen, einzelne Tätigkeitsfelder werden sich weiter ausdifferenzieren und zu Spezialisierungen führen. Es ist unbestritten, dass dafür in Deutschland, aber auch europaweit akademisch qualifizierte Fachkräfte benötigt werden. Zugleich bietet der Studiengang eine optimale Zugangsvoraussetzung für ein anschließendes Master-Studium in Public Health.

Studiert wird an der Hochschule Fulda interdisziplinär und praxisnah unter Einbeziehung vielfältiger Lernmodelle und innovativer Studienformen. Naturwissenschaftliches und sozialwissenschaftliches Wissen werden gleichermaßen vermittelt. Sprachkenntnisse in Englisch werden erwartet und können während des Studiums verbessert und vertieft werden.