Pflege & Gesundheit
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Studiengang GesundheitsförderungStudiengang Gesundheitsförderung

Berufschancen

Typische Tätigkeitsfelder

Das Berufsfeld für Expertinnen und Experten der Gesundheitsförderung ist vielfältig, der Anspruch auf qualitätsgesicherte Konzepte hat gesundheitspolitisch eine große Bedeutung. 

Die folgende Tabelle informiert Sie über mögliche Arbeitsfelder und potentielle Arbeitgeber:

 

Arbeitsfeld

 

 

Institutionen

 

 

  1. Betriebliche Gesundheitsförderung/ Arbeitsschutz

 

 

Große Unternehmen, Unternehmensberatungen, freie Träger, Freiberufliche Tätigkeit, Krankenkassen, Unfall- und Rentenversicherungsträger, Qualitätssichernde und koordinierende Einrichtungen wie BAUA oder ENWHP.

 

 

  1. Kommunale Gesundheitsförderung/ Gesundheitsschutz /Verbraucherschutz/ Gesundheitsberichterstattung

 

 

Gesundheitsämter, Landesgesundheitsämter, Landesvereinigungen für Gesundheit, Landesverbände, Bundesvereinigung für Gesundheit, Krankenkassen, Einrichtungen für Umwelt- und Verbraucherschutz, Verbraucherschutzzentralen, Ministerien, Bundeszentale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), Forschungsinstitute (RKI)

 

 

  1. Gesundheitsförderung im Setting/ Konzeption und Evaluation

 

 

Mit Ausnahme von Betrieben und in Teilen Kommunen bieten die meisten Settings (Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen) keine direkten Stellen. Arbeitsgeber in diesen Feldern sind Vereine und Initiativen, Beratungsstellen, Wohlfahrtsverbände, Landesvereinigungen für Gesundheit oder die Bundeszentale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)

 

 

  1. Netzwerkarbeit/ Koordination/ Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Landesvereinigungen für Gesundheit, Bundesvereinigung für Gesundheit, Gesundheitsämter, Krankenkassen, Ministerien, Wohlfahrtsverbände

 

 

  1. Qualitätsmanagement in der Gesundheitsförderung

 

 

Landesvereinigungen,  Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Landesinitiativen, Hochschulen, AQUA- Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen

 

 

  1. Forschung und Entwicklung

 

 

Neben Praxiseinrichtungen insbesondere Hochschulen und Forschungsinstitute

 

 

  1. Politik im Gesundheitswesen

 

 

Berufsverbände & Arbeitgeberverbände, Vereine, Landesinitiativen, z.B. Gesundes Land NRW

 

  

Tätigkeitsprofil

Der Studiengang Gesundheitsförderung vermittelt die notwendigen Kompetenzen insbesondere für drei Tätigkeitsschwerpunkte:

  • die Bewertung und Entwicklung der Qualität von Programmen der Prävention & Gesundheitsförderung nach den Kriterien der Bedarfsgerechtigkeit, der Evidenzbasierung und der theoretischen Fundierung
  • der Veränderung von 'Settings', d.h. Lebensräumen und Institutionen wie z.B. Wohnortquartiere, Betriebe oder Schulen hin zu gesundheitsförderlichen Orten für Bewohner/innen, Beschäftigte und Nutzer/innen.
  • dem Einstieg in die gesundheitswissenschaftliche Forschung und Systemgestaltung über ein Master-Studium z.B. in Public Health 

Um die unterschiedlichen beruflichen Interessen der Studierenden aufzugreifen, kann im Studium zwischen verschiedenen Schwerpunktmodulen gewählt werden.  

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Karrierewege

Wo fassen Absolvierende des Studiengangs Gesundheitsförderung in der Praxis Fuß und welche Kompetenzen werden in der Praxis überhaupt vorausgesetzt? Welche Tipps geben Berufserfahrene Studierenden mit auf dem Weg, um den Berufseinstieg erfolgreicher werden zu lassen? 

Für die Beantwortung dieser Fragen finden jedes Semester Praxisvortragsreihen mit Absolventinnen und Absolventen unserer Studienprogramme sowie Expertinnen und Experten, die in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der Gesundheitsförderung und Prävention tätig sind, statt. Studierende können sich hier aktiv an einem Erfahrungsaustausch beteiligen, Praxiskontakte knüpfen und Ideen für die eigene berufliche Weiterentwicklung sammeln. Karrierewege gibt es viele – die Herausforderung besteht darin, im Laufe des Studiums einen für sich geeigneten Weg zu finden. 

So zeigen die bisherigen Erfahrungen mit den beiden Abschlussjahrgängen des Bachelorstudiengangs Gesundheitsförderung, dass sich ca. 75% der Studierenden für ein konsekutives Masterstudium entscheiden, meistens im Bereich Public Health, Health Care Management oder aber im Bereich der Gesundheitspädagogik. Als Motivation hierfür werden bessere Berufschancen, eine höhere Qualifikation, eine Berufsperspektive im höheren Dienst oder aber die angestrebte Selbständigkeit zur Arbeit in Unternehmensberatungen genannt.  

Andere Absolventinnen und Absolventen streben dagegen einen direkten Berufseinstieg an, um zunächst Berufserfahrungen zu sammeln und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt ein Masterstudium aufzunehmen. 

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