Pflege und Gesundheit
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Klimawandel und Gesundheit

Themenstellung

Mit der Veränderung des Klimas verändern sich auch gesundheitliche Risiken: So wird die Erhöhung vor allem der Wintertemperaturen voraussichtlich zu besseren Überlebenschancen von für Menschen gefährlichen Mikroorganismen und ihren Reservoir-Wirten wie Mücken oder Zecken führen. Die Zunahme sommerlicher Hitzeperioden ohne nächtliche Abkühlung stellt insbesondere für ältere Menschen eine erhebliche gesundheitliche Belastung dar. Gefahren durch Extremwetterereignisse steigen.

Wie müssen sich Strategien von Risikokommunikation, Gesundheitsschutz, Prävention und Gesundheitsversorgung auf die neuen Herausforderungen einstellen, die mit der Veränderung des Klimas verbunden sind? Welche gesundheitlichen Auswirkungen sind zu erwarten? Wie können besonders vulnerable Regionen identifiziert werden? Welche neuen Methoden zum Monitoring der Risiken sind zu entwickeln? Wie kann eine vorausschauende Anpassungsstrategie in den Strukturen des Gesundheitswesens implementiert werden? Inwieweit können hier partizipative Strategien angewandt werden?

Laufende Projekte

Etablierung eines Surveillance-Systems für hitzebedingte Mortalität in Hessen (HEAT II) 

Publikationen

  • Grewe HA, Heckenhahn S, Blättner B (2014): Gesundheitsschutz bei Hitzewellen. Europäische Empfehlungen und Hessische Erfahrungen. Zbl Gerontologie und Geriatrie DOI 10.1007/s00391-014-0676-z
  • Grewe HA, Blättner B, Heckenhahn M (2014): Klimawandel und Gesundheitsschutz. Möglichkeiten und Grenzen einer regionalen Anpassung des Gesundheitssystems. In: Knieling J, Roßnagel A (Hrsg.): Governance der Klimaanpassung. Akteure, Organisation und Instrumente für Stadt und Region. Band 6: 107-124
  • Blättner B, Georgy S, Grewe HA (2013): Sicherstellung ambulanter Pflege in ländlichen Regionen bei Extremwetterereignissen. in: Roßnagel A (Hrsg.): Regionale Klimaanpassung. Herausforderungen - Lösungen - Hemmnisse - Umsetzungen am Beispiel Nordhessens. kassel university press, Kassel, S.267-296 
  • Grewe HA, Heckenhahn M, Blättner B (2013): Hitzewellen und kommunaler Gesundheitsschutz. in: Roßnagel A (Hrsg.): Regionale Klimaanpassung. Herausforderungen - Lösungen - Hemmnisse - Umsetzungen am Beispiel Nordhessens. kassel university press, Kassel, S.297-323 
  • Allex B, Arnberger A, Wanka A, Eder R, Hutter HP, Kundi M, Wallner P, Kolland F, Blättner B, Grewe HA (2013): The Elderly under Urban Heat Pressure – Strategies and Behaviours of Elderly Residents against Urban Heat. Proceedings REAL CORP Tagungsband 20-23 May 2013, Rome, Italy, http://www.corp.at, ISBN: 978-3-9503110-5-1, p 909 – 915 (peer reviewed)
  • Schlott T, Schlott M, Schliessmann B, Ungewickel B (2013): Gesundheitsvorsorge gegen Vektoren (Teilprojekt T4: „MüZe“), 351-364 in: "Interdisciplinary Research on Climate Change Mitigation and Adaptation" Regionale Klimaanpassung: Herausforderungen – Lösungen – Hemmnisse – Umsetzungen am Beispiel Nordhessens Editor Roßnagel, Alexander, kassel university pres 
  • Grewe HA (2012): Vom Hitzewarnsystem zum Hitzeaktionsplan? Das Beispiel Hessen. In: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (Hrsg.): Der Oberrheingraben im Klimawandel - eine Region passt sich an. Tagungsdokumentation. S. 76-77.  
  • Blättner B, Heckenhahn S, Grewe HA (2012): Prävention hitzebedingter Gesundheitsrisiken. Auf den Klimawandel angemessen reagieren. Prävention 02/2012, 35-38.
  • Georgy S, Blättner B, Grewe HA (2012): Ambulante Pflege bei Extremwettern aufrechterhalten -  Anpassung an den Klimawandel. Pflegewissenschaft 1/12: 12-19, DOI: 10.3936/1127
  • Grebe M, Marr E, Seay C, Schlott T (2012): Chronische Borreliose als Chamäleon der Medizin: Belastungen einer speziellen Patientengruppe. Pflegewissenschaft, 06, 334-341
  • Schlott T, Gebhardt M (2012): Forstarbeit und gesundheitliches Zeckenrisiko: Eine landesweite Befragung von hessischem Forstpersonal., AFZ-Der Wald, 10-11, 88 – 91
  • Zahren J, Schlott T, Kreher S (2012). Muster der Risikowahrnehmung und Bewältigung der Borreliose - untersucht am Beispiel einer Gruppendiskussion mit nordhessischen Bäuerinnen. pg-papers, 02 
  • Blättner B, Heckenhahn M, Grewe HA (2011): Thermal strain in residential areas – prevention of heat-related health risks of the elderly. UMID, Issue 2 • 2011, SPECIAL ISSUE II ENVIRONMENTAL JUSTICE, 155-120
  • Blättner B, Heckenhahn M, Grewe A (2011): Thermische Belastung in Wohngebieten – Prävention hitzeabhängiger Gesundheitsschäden im Alter. UMID 2: 119-124
  • Grewe HA, Pfaffenberger D (2011): Prävention hitzebedingter Gesundheitsgefährdungen in der stationären Altenpflege. Prävention und Gesundheitsförderung 6: 192-198.
  • Grewe HA, Blättner B (2011): Hitzeaktionspläne in Europa. Strategien zur Bekämpfung gesundheitlicher Folgen von Extremwetterereignissen. Prävention und Gesundheitsförderung 6: 158-163. 
  • Gebhardt M, Schlott T (2011): Aufbau eines bevölkerungsgestützten Monitorings von potentiell infektiösen Vektoren. Projekt MüZe – ein Erfahrungsbericht. Präv Gesundheitsf 2011; 6:206–211. 
  • Blättner B, Heckenhahn M, Georgy S, Grewe HA, Kupski S (2010): Wohngebiete mit hitzeabhängigen Risiken ermitteln. Soziodemografische und klimatische Kartierung als Planungsinstrument gezielter Prävention. Bundesgesundheitsbl. 53:75-81
  • Grewe HA, Heckenhahn M, Blättner B (2009): Prävention klimabedingter Gesundheitsrisiken in der Kommune. Gesundheitswesen. DOI 10.1055/s-0029-1237707
  • Grewe HA, Krause M, Zink C (2009): Thermischer Komfort in Pflegeheimen – Subjektive Bewertungsskalen und Kriterien der Fremdbeobachtung zur Einschätzung des Einflusses des Umgebungsklimas auf das Befinden von älteren Personen in stationärer Pflege. Deutsche Medizinische Wochenschrift 134:S342.