Sie befinden sich hier:  HS Fulda » Unsere Hochschule » Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement an der Hochschule Fulda

Hochschulen müssen heute ihre Ziele und ihr Profil – in Abstimmung mit den Wissenschaftsministerien – selbst definieren. Dementsprechend sind sie auch für deren Umsetzung und Monitoring verantwortlich. Vor diesem Hintergrund hat die Hochschule  Fulda (HFD) 2006 mit dem Aufbau ihres Qualitätsmanagementsystems begonnen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf Stiftung hat im Jahre 2008 die Hochschule Fulda und drei weitere Hochschulen (TU Braunschweig, Universität Mainz, Fachhochschule Münster) als Pilothochschulen für das Programm "Qualitätsmanagement an Hochschulen" ausgewählt. Der vom Stifterverband eingesetzte Expertenbeirat bescheinigte diesen Hochschulen, die besten Konzepte für den Auf- und Ausbau eines Qualitätsmanagements an ihrer Hochschule vorgelegt zu haben. Die Förderung des Projektes endete 2010. Danach wurde das Projekt QM mit der Einrichtung einer Stabsstelle institutionalisiert. 

Die HFD hat sich beim Aufbau des QM-Systems an dem ganzheitlichen Modell der EFQM (European Foundation for Quality Management) orientiert und berücksichtigt dementsprechend die Interessen aller Stakeholder (Studierende, Lehrende, Mitarbeitende, Arbeitgeber/innen, Hochschulleitung, Ministerium, Gesellschaft).

Wie funktioniert Qualitätsmanagement?

Die Methodik QM basiert auf der Implementierung des PLAN-DO-CHECK-ACT-Zyklus (kurz: PDCA-Zyklus) auf allen Ebenen der Hochschule.

Im PLAN stellen sich die Fragen:

  • Wie wollen/können wir unser Ziel (in Lehre, Forschung, Weiterbildung) erreichen (Konzept)? 
  • Welche Prozesse (individuelle und regelmäßig wiederkehrende) sind zum Erreichen der Ziele relevant?
  • Wie müssen wir diese Prozesse planen, wenn wir dieses Konzept umsetzen wollen?
  • Welche Ressourcen werden benötigt, damit diese Prozesse zu den angestrebten Ergebnissen führen? 
  • Wie evaluieren wir die Ergebnisse, um die Zielerreichung zu überprüfen (z.B. Evaluationsmaßnahmen in der Lehre, Peer Review-Verfahren für die Forschung, durch Selbstbewertung der Prozessmodelle, qualitative oder quantitative Kennzahlenerhebung)?

Im DO wird die geplante Vorgehensweise umgesetzt. Beim CHECK werden die erzielten Ergebnisse in der geplanten Weise erhoben. 

Im ACT werden die Ergebnisse bewertet und möglicher Handlungsbedarf abgeleitet und ggf. geeignete Maßnahmen festgelegt (in einem neuen PDCA-Zyklus, kontinuierlicher Verbesserungsprozess). Dies kann durchaus auch bedeuten, dass gesetzte Ziele kritisch hinterfragt und ggfneuen Gegebenheiten angepasst werden.

Welchen Nutzen erbringt das Qualitätsmanagement für Hochschulen?

  • Das Planen, Umsetzen, Evaluieren und Weiterentwickeln der Ziele erfolgt kontinuierlich. Die Hochschule wird zur lernenden Organisation.
  • Die Kernprozesse Lehre, Forschung, Transfer und Weiterbildung werden systematisch weiterentwickelt. Es werden sichtbare und nachhaltige Qualitätssteigerungen in allen Bereichen von Studium und Lehre, Forschung und Entwicklung sowie in Verwaltungsabläufen erreicht. 
  • Administrative Vorgänge werden transparenter und durch die regelmäßige Optimierung unbürokratischer. 
  • Verbesserungspotenziale werden systematisch identifiziert und auf Umsetzbarkeit geprüft.
  • Prozesse werden durch die Bewertung der Prozessmodelle im Rahmen von Prozessteams auf die Bedarfe der Stakeholder ausgerichtet. Das Zusammenwirken verschiedener Organisationseinheiten in gemeinsamen Prozessteams hat sich dabei als erfolgreiche Strategie bewährt. Schneller Zugriff auf die hochschuleigenen Dokumente erspart viel Zeit, die letztlich wieder in Lehre und Forschung einfließen kann.

Was haben die Studierenden an unserer Hochschule von Qualitätsmanagement?

  • Das Verbesserungsmanagement bietet den Studierenden eine einheitliche Plattform, welche sicherstellt, dass Beschwerden, Wünsche, Vorschläge und Hinweise immer die Verantwortlichen erreicht und hinterfragt auch deren Bearbeitungsstatus.
  • Das Studierendeninformationssystem, der Wegweiser A-Z, soll den Studierenden auf Fragen, die nicht unmittelbar das Lehren und Lernen betreffen, Antworten bereitstellen. Hierdurch sollen der administrative Aufwand für das Studium minimiert und Probleme vermieden werden.
  • Durch die Anwendung der PDCA-Logik bleibt die Hochschule stets selbstkritisch und arbeitet regelmäßig daran kontinuierlich besser zu werden.

Veröffentlichungen zum Qualitätsmanagement

2015-2012

2011-2008:

bitte hier weiterlesen...

Leitung der Stabsstelle Qualitätsmanagement

Elke Sass, MBA
Gebäude 41 - Raum 220  
Tel.: 0661 / 9640 – 196
E-Mail: elke.sass@verw.hs-fulda.de

Mitarbeiterinnen der Stabsstelle QM

Olga Kremer, M.Sc.
Gebäude 41 - Raum 219
Tel.: 0661 / 9640 - 9352
E-Mail: olga.kremer@bitte-loeschen.verw.hs-fulda.de

Magdalena Gajda, M.A.
Gebäude 41 - Raum 219
Tel. 0661 / 9640 - 207 (Fachbereich Sozialwesen)
Tel. 0661 / 9640 - 354 (Fachbereich Oecotrophologie)
Tel. 0661 / 9640 - 2556 (Fachbereich Wirtschaft)
E-Mail: magdalena.gajda@bitte-loeschen.verw.hs-fulda.de

Christine Weidner, M.A.
Gebäude 41 - Raum 218
Tel. 0661 / 9640 - 198
E-Mail: christine.weidner@bitte-loeschen.verw.hs-fulda.de

Weitere Informationen finden Sie hier

Wissenschaftliche Beratung

Prof. Dr. Johann Janssen
Tel.: 0661 / 9640 – 377
E-Mail: johann.g.janssen@he.hs-fulda.de