C H A N C E – Community Health Management to Enhance Behaviour

 Projektleitung: Prof. Dr. Barbara Freytag-Leyer (Projektkoordinatorin), Prof. Dr. Monika Alisch, Prof. Dr. Christoph Klotter, Prof. Dr. Jörg Hampshire

Gefördert durch:  Europäische Kommission, Förderprogramm „Lebenslanges Lernen“, Projektnummer: 134240-LLP-2007-DE-GRUNDTVIG-GMP)

Laufzeit:  12/2007 – 11/2009 

Kooperationspartner: 

  • Liverpool John Moores University: Ph D Allan Hackett, Bsc Pauline Lybert, Ph D Mark Meadows, Ph D Jackie Richards, Ph D Leo Stevenson

  • Lavijas Lauksaimniecibas Universitate, Jelgava: Ass. Prof. Dr. Aija Eglite; Prof. Dr. Irina Pilvere

  • Universität Wien: Prof. Dr. habil Ibrahim Elmadfa, Ass. Prof. Dr. Petra Rust

  • Technische Universität Wien: Prof. Dr. habil. Jens Dangschat; Univ. Ass. Dipl. Ing. Wencke Hertzsch

  • Universitatea De Vest Din Timosoara: Prof. Dr. Mona Vintila

  • Uppsala University: Ph D Ingela Marklinder; Ass.Prof. Margaretha Nydahl

  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.- bagso, in Fulda die Mitgliedsorganisa-tion Katholische Erwachsenenbildung

  • Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e.V. – in Fulda die Mitgliedsorganisation Deutscher Haus-frauen-Bund, Landesverband Hessen e.V 

  • Verbraucherzentrale Hessen.

 

Projektbeschreibung:

Die Präsentation der unterschiedlichen stadtteilspezifischen Erhebungen und Interventionen des Projekts stand im Mittelpunkt der abschließenden Tagung am 12. und 13.6.2009 in Fulda, an der die internationalen Partner des Projektes CHANCE sowie lokale Multiplikatoren teilnahmen. Grundlage für alle stadtteilbezogenen Gesundheitsprojekte waren die Analyse des jeweiligen nationalen Gesundheitsinformationssystems, der spezifischen lokalen Stadtteilprofile sowie eine standardisierte (fast identischer Fragebogen in allen Ländern) und eine leitfadengestützte Befragung der Bewohner und Bewohnerinnen. Es wurden in den einzelnen europäischen Stadtteilen insbesondere solche Gruppen befragt, die weniger mobil und stärker auf die Gegebenheiten des Stadtteils angewiesen sind (ältere Menschen, Familien und Personen mit Migrationshintergrund). 

Forschungsfragen:

  • Welche Ressourcen bieten Nachbarschaft und Stadtteil für die Gesundheit seiner Bewohner ? 

  • Welche Gesundheitsressourcen bieten unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen ?

  • Wer hört auf welche Gesundheits-information ?

  • Welche Gesundheitsinfos lassen sich stadtteilbezogen aufbereiten ?

  • Wie lernt ein Stadtteil gesund zu bleiben ?



Gemeinsam wurden Leitlinien zur Organisation eines Community –Health-Management erstellt. Die insgesamt 14 Leitlinien sollen europaweit Organisationen und Institutionen zur Verfügung stehen, die angepasst an die jeweilige lokale sozialräumliche Situation den Aufbau solcher Strukturen anstreben, um die Gesundheit zu fördern und die Beschaffung von Informationen zu Gesundheitsthemen zu erleichtern.

Chance untersucht deshalb, wie Menschen, die in den unterschiedlichen europäischen Städten ihren Alltag organisieren, Informationen zum Thema „gesund leben wahrnehmen und wie sie damit umgehen.

Chance ist als Praxis-Forschung auf die Partizipation Bewohnerinnen und Bewohner der ausgewählten Stadtteile bei der Entwicklung lokaler Projekte gerichtet.

Gemeinsam mit lokalen Anbietern der gesundheitlichen Verbraucherbildung wurden spezifische Angebote mit den einzelnen Stadtteilen entwickelt.

 

Publikationen:

Freytag-Leyer, Barbara / Alisch, Monika (eds.) 2011: Community Health Information in Europe. Band 1 der Reihe “Gesellschaft und Nachhaltigkeit”, herausgegeben von CeSSt. Kassel university press.

Alisch, Monika 2010: Instrumente und Methoden sozialraumbezogener Gesundheitsförderung. In: EREV – Schriftenreihe, Themenhelft „Gesundheit in der Kinder- und Jugendhilfe“. Hannover 

Alisch, Monika (Hrsg.) 2009: Lesen Sie die Packungsbeilage ?! – Sozialraumorganisation und Gesundheitsinformation. Beiträge zur Sozialraumforschung, Band 3. Barbara Budrich Verlag. Opladen / Farmington Hills.

Hochschule Fulda (Hrsg.) (2009): CHANCE _ Community Health Management to Enhance Behaviour – Stadtteilbezogenes Gesundheitsmanagement zur Verhaltensänderung. Leitlinien.

Hochschule Fulda (Hrsg.) (2009): Proceedings of the 2nd International Meeting of the Project Chance. Fulda 12/6/2009. 

Alisch, Monika 2009: Zur Organisation sozialräumlicher Gesundheitsförderung. In: dies. (Hrsg.): Lesen Sie die Packungsbeilage?! – Sozialraumorganisation und Gesundheitsressourcen. Beiträge zur Sozialraumforschung, Band 3. Barbara Budrich Verlag. Opladen. S. 9-24.

Alisch, Monika 2008: Eine CHANCE für ein gesundes Leben im Stadtteil. In: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (Hrsg): Impulse, Newsletter zur Gesundheitsförderung. 4. Quartal 2008/Dezember. S. 13-14.

Ackermann, Tim / Alisch, Monika 2009: Alltagsbewältigung und –organisation von Menschen mit Migrationshintergrund. In dies. (Hrsg.): Lesen Sie die Packungsbeilage?! – Sozialraumorganisation und Gesundheitsressourcen. Beiträge zur Sozialraumforschung, Band 3. Barbara Budrich Verlag. Opladen. S 39 – 154.

Hochschule Fulda (Hrsg.) (2009): CHANCE – Leitfaden zum Community Health Mangagement to Enhance behaviour – Stadtteilbezogene Gesundheitsförderung in Europa. Redaktion und Konzeption: Freytag-Leyer, B. / Alisch, M. / Klotter, Ch./ Hampshire, J. / Schlecht, Inga.

Hubertus, Werner (2009: „Wenn alle gesund sind in der Familie, fühl ich mich auch wohl.“ Gesundes Leben und Raumaneignung von Familien im Stadtteil In : Alisch, M. (Hrsg.): Lesen Sie die Packungsbeilage?! – Sozialraumorganisation und Gesundheitsressourcen. Beiträge zur Sozialraumforschung, Band 3. Barbara Budrich Verlag. Opladen. S 101 - 118

Lemme, Roswitha (2009): Älter werden im Quartier: Ramaneignung als Gesundheitsressource. In Alisch, M. (Hrsg.): Lesen Sie die Packungsbeilage?! – Sozialraumorganisation und Gesundheitsressourcen. Beiträge zur Sozialraumforschung, Band 3. Barbara Budrich Verlag. Opladen. S 119 – 138.

Endres, Susanne / Scarbata, Janine (2009): Local Governance für eine gesundheitsfördernde Stadtteilpolitik. In: Alisch, M. (Hrsg.): Lesen Sie die Packungsbeilage?! – Sozialraumorganisation und Gesundheitsressourcen. Beiträge zur Sozialraumforschung, Band 3. Barbara Budrich Verlag. Opladen. S 155 -176.

Kesting, Uta (2009): Corporate Citizenship: Unternehmen als Partner (in) der Stadtteilentwicklung. In: Alisch, M. (Hrsg.): Lesen Sie die Packungsbeilage?! – Sozialraumorganisation und Gesundheitsressourcen. Beiträge zur Sozialraumforschung, Band 3. Barbara Budrich Verlag. Opladen. S 177 – 196.

Link: /www.community-health.eu/