Die Arbeitsgruppe „Gesundheitsschutz bei interpersoneller Gewalt“ betrachtet Gewalt als Gesundheitsproblem für Betroffene und die Gesellschaft (Public Health Problem). Verletzungen, Traumatisierungen, Beeinträchtigung von Lebensentwürfen sowie Chancen am Arbeitsmarkt und Erhöhung des Risikos von Armut sind Gewaltfolgen, die direkt oder indirekt einen negativen Einfluss auf die Gesundheit von Betroffenen haben können.
Auf der Basis von epidemiologischen Erkenntnissen bilden die Prävention von gesundheitlichen Gewaltfolgen und die Intervention bei gewaltgeprägten Lebenssituationen den Schwerpunkt des Forschungsinteresses. In ihren Projekten fragt die Arbeitsgruppe vor allem danach, wie die Gesundheitsversorgung durch Erkennen, Ansprechen und gerichtsverwertbares Dokumentieren sowie Weitervermittlung an den Hilfesektor einen Ausweg für Betroffene bieten kann. Vorschläge zur Veränderung von Versorgungsstrukturen des deutschen Gesundheits- und Hilfesystems werden erarbeitet.
2013
2012
2011
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Projektleitung
Beratung
Mitarbeiterinnen
Hilfskräfte
Dokumentationssystem bei häuslicher Gewalt
Dokumentationssystem bei sexualisierter Gewalt
Zahnärztliches Dokumentationssystem bei interpersoneller Gewalt
Prof. Dr. Beate Blättner (Sprecherin der Arbeitsgruppe)
Marquardstraße 35
36039 Fulda
Beate.blaettner@bitte-loeschen.pg.hs-fulda.de
Tel.: 0661/ 9640-603