Pflege und Gesundheit
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ImpuLLs

Implementierung einer Lehr-/Lernstation
in Kooperation mit einer akademischen Lehreinrichtung Pflege der
Hochschule Fulda

Projektlaufeit:  WS 2010/2011 und SoSe 2011

Projektleitung:  Prof. Dr. rer. cur. Helma M. Bleses
                         Diplom-Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin Christine Loewenhardt

Ausgangssituation
Die Konzeption einer Lehr-/Lernstation war Gegenstand einer Master-Thesis. Gegenstand der Untersuchung war die Einschätzung der Machbarkeit einer Lehr-/Lerneinheit für Studierende im Bachelor-Studiengang Pflege B.Sc. im Herz-Jesu-Krankenhaus zu Fulda. Eingebunden in die Erhebung waren Pflegewissenschaftlerinnen und Pflegewissenschaftler der Hochschule Fulda sowie die Pflegedienstleistung der Einrichtung und Mitarbeiterinnen der Intensivstation und der Intermediate Care Station. Vereinbart wurde mit den Verantwortlichen, dass innerhalb von zwei Jahren in enger Zusammenarbeit ein Gesamtkonzept erstellt wird und die Implementation mit der ersten Studierendenkohorte des reakkreditierten Studiengangs Pflege realisiert werden soll. Der neu konzipierte Studiengang Pflege sieht das 5. Semester (Modul 13) als Praxissemester vor.

Auf dieser Grundlage und auf der Basis von Voruntersuchungen im Zuge studentischer Projekte (OPTIMAL, 2008; WEG, 2009) sowie hochschulintern geförderter Projekte zur klinisch-praktischen Ausbildung (EVA-Projekt Simulationsübungen, 2008 und KOPRA, 2010) sollen Studierende des Studiengangs  Pflegemanagement bis zum Sommer 2011 den nachfolgenden Fragen und Untersuchungszielen nachgehen.

Das Projektteam (Studierende des Bachelorstudiengangs Pflegemanagement, 5. Semester):

   v. li. n. re: Claudia Becker, Alexandra Rauch, Kathrin Weber, Jenny Heidl, 
   Bianca Siebert, Julia Steuernagel, Evelyn Jacob, Romy Reinhardt, Christian Ewald

 

Forschungsfragen:
Folgende Fragen sollen durch das Projekt beantwortet werden:

  1. Welche Bedingungen müssen aus Sicht der Kooperationspartner geschaffen werden, um die Lehr-/ Lernstation zu implementieren (z.B. Datenschutz, Patientensicherheit, Patienteneinwilligung bzw. die Einwilligung der gesetzlichen Vertreter der Patienten, Mitarbeiter(innen) Partizipation, Qualitätssicherung, Ethische und rechtliche Grundlagen, Qualifikationen)
  2. Welche spezifischen Lernangebote können die Stationen unterbreiten?
  3. Welche Inhalte muss ein Lernzielkatalog hierfür enthalten und wie muss er aufgebaut sein?


Geplantes methodisches Vorgehen:
Für die Implementierung einer Lehr-/Lernstation sind strukturelle und inhaltliche Bedingungen zu berücksichtigen bzw. zu schaffen. Auf der Basis der Erkenntnisse der o.a. Vorarbeiten werden per teilnehmende Beobachtung Daten zum Ablauf und zur Auslastung sowie zu konkreten Lern- und Lehrangeboten der Station erhoben. Zudem werden mit Pflegenden der Station, aber auch mit Mitgliedern des therapeutischen Teams (z.B. Mediziner, Therapeuten) problemzentrierte Interviews geführt.